Kreativwerkstatt – Projekt ‚500Landinitiativen‘

‚Projekt 500Landinitiativen‘

Was Genau ist das?

„Mit dem bundesweiten Programm „500 LandInitiativen“ unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gezielt das Ehrenamt in ländlichen Regionen. Das Programm richtet sich an Initiativen, die sich für die nachhaltige Integration geflüchteter Menschen im ländlichen Raum einsetzen. „500 LandInitiativen“ macht es möglich, wichtige Anschaffungen oder notwendige Ausgaben in überschaubarem Umfang zu tätigen, damit eine ehrenamtliche Initiative erfolgreich arbeiten kann. Zwischen 1.000 Euro und 10.000 Euro sind als Förderung für konkrete Projekte oder Anschaffungen möglich. Die Initiative ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung.“

Nähere Informationen finden Sie hier

 

Das haben wir draus gemacht!

Durch die Eröffnung einer weiteren Flüchtlingsunterkunft in der Gemeinde mit insgesamt 80 Plätzen, sowie bestehenden Unterkünften mit insgesamt 100 Asylbewerbern/Flüchtlingen im ‚Erwachsenenbereich‘ und ca. 50 UMA wird der Bedarf an Beschäftigungsangeboten und Integrationsförderung in den nächsten Jahren eher zu- als abnehmen.

Es soll deshalb eine Begegnungsstätte entstehen, in der Flüchtlinge gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern zusammen kreativ arbeiten, etwas erschaffen und sich austauschen können. Ein wichtiger Aspekt ist dabei nicht nur das Vermitteln von Wissen, sondern vor Allem das Einüben der deutschen Sprache, da die Flüchtlinge sowohl im Umgang mit Werkzeugen und Materialien als auch im Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ihren deutschen Wortschatz erweitern und vertiefen können.

Die Anschaffung von Hightech-Geräten ist dabei zwingend notwendig, um eine ausreichende Attraktivität der Werkstatt herzustellen sowie, um die gewünschten Lerneffekte zu erzielen. Damit ist gemeint, die Scheu vor moderner Technik zu verlieren, zu sehen, wie Dinge mit modernen Geräten entstehen und um selbst aktiv zu werden.

Gerade MINT-Fähigkeiten können durch die Kreativwerkstatt ohne Leistungsdruck im sozialen Miteinander und mit Spaß trainiert werden. Aus dem Kontakt zu Menschen mit ähnlichen Interessen entstehen neue Anregungen und gegenseitige Hilfe. Wissenssuchende treffen sich mit Wissenden in interessanter und anregender Umgebung. Durch das Bereitstellen von Möglichkeiten, die man sich als Einzelperson nicht leisten kann, wie einem Laserschneider, oder dem Zusammenbau eines 3D-Druckers, entstehen Freundschaften, die Teamfähigkeit wird trainiert und vor Allem muss ständig kommuniziert werden, was sich bei Geflüchteten auf das Erlernen der deutschen Sprache hervorragend auswirkt. Die „Nähstube“ mit Alleinstellungsmerkmal Stickmaschine und der Möglichkeit T-Shirts mit eigenen Entwürfen zu bedrucken, dient dazu, Frauen die Schwellenangst zu nehmen und sorgt gerade bei Kindern für größte Begeisterung.

Vorgehensweise:

  • Gemeinsames Einrichten und Ausgestalten der Räumlichkeiten der Begegnungsstätte
  • Angebot verschiedener Projekte
  • Installation offener Angebote

 

Dann haben wir das Ganze in drei Teile aufgeteilt

Nähstube                                      Holzwerkstatt                                          Elektrowerkstatt

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei den Projekten unterstützen wollen. Dazu wenden Sie sich bitte an unsere beiden Projektverantwortlichen Edith Gebauer und Jürgen Hellmann